Leserunde Die Echsen des Nordens 2: Kapitel 18 bis Ende

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Kommentare: 8
  • #1

    Silvia (Samstag, 25 Januar 2025 18:08)

    Wow, was für ein Ende. Ich hatte schon Sngst, dass der Eiskönig, den 3köpfigen Drachen nicht besiegen kan. Mir hat unsere Hauptfigur Leif sehr leid, erst war der Vater zornig weil er weg ging. Dann fand er seinem Vater in einem Lazarett wieder und er verzieh ihm. Er flog sogar dann mit ihm mit dem Drachen undfand darauf leider seinen Tod. Leif wurde in die Drachenritter aufgenommen und Finngab die Feindschaft beim Begräbnis seines Vaters auf. Der Eiskönig tut mir leid, ja er hat Macht, aber die Liebe kann oder will er nicht zulassen, erst wenn die Frau quasi alt und nicht mehr lange u leben hat und sie ihm immer noch liebt dann holt er sie zu sich. Schon traurig finde ich. Aber es war ein schönes Ende, da die Stadt gerettet war.

  • #2

    Totto (Sonntag, 02 Februar 2025 21:19)

    Das Finale des Buches ist super spannend und ich habe auch den Epulog sehr gemocht. Mehr möchte ich hier nicht verraten.

  • #3

    Sara (Marada) (Donnerstag, 06 Februar 2025 18:28)

    Ich brauchte ein paar Tage zwischen dem Beenden des Buches und dem Schreiben hier.

    Sehr traurig, dass Sigurd gestorben ist. Leif und er hatten sich ja gerade erst wieder vertragen. Der Kampf hatte eine sehr gute Länge und hat sich flüssig lesen lassen. Auch der Eiskönig war gut beschrieben und mir gefiel das Ende, als Spero noch einmal bei ihm war und ihm angeboten hat, zurück in die Stadt zu kehren. Leider stimmt er nicht zu. Auch sehr schön fand ich, dass Leif ein Drachenjäger wurde und dass Berit die lokale Priesterin ist. Sie hat sich gut geschlagen, wenn auch immer in einem Auf und Ab. Ask lebt immerhin, und Berit hat Buße getan soweit sie konnte. Sehr schade fand ich hingegen, dass Leifs Mutter am Hof geblieben ist - in einem Nebengebäude - und nicht mit Leif in die Stadt gezogen ist.

    Mir hat es sehr gut gefallen. Ich finde eine der besten Dilogien bisher, aber mir hat auch schon die erste im Norden spielende sehr gut gefallen.

  • #4

    Galladan (Freitag, 07 Februar 2025 10:24)

    Da dies eine Leserunde ist und man das Buch gelesen haben sollte um hier zu schreiben, gebe ich nur eine Spoilerwarnung aus da ich mich nicht bremsen mag.

    Ich hatte nicht damit gerechnet, dass die neu eingeführten Protagonisten alle es lebend in den Epilog schaffen. Klar, Leif ist von meiner Seite aus der sympathischste Charakter und gerade sein Überleben hing am seidenen Faden. Das der Eiskönig ihn gerettet hat ist schon ziemlich erstaunlich, nicht unmöglich, zerrt aber etwas als alte Rollenspielerin an mir. Als Spieler würde ich den DM jetzt mit offenem Mund und Kuhblick ansehen.

    Der Rest der Truppe ist jetzt im Leben ebenfalls angekommen und der Eiskönig fristet ein undankbares , ja was? Leben würde ich das jetzt nicht nennen. Hätte er Gefühle, es wäre sehr zermürbend. Ich würde das Heldenbestrafung nennen.

    Mir hat die Geschichte sehr gut gefallen, die Charaktere waren schön gezeichnet und auch die Schlachten waren gut zu lesen. Was mir nich ganz klar wurde ist, warum der Ordensmagier wusste, dass das dreiköpfige Wesen aus Blutrausch „hergestellt“ wurde? Er forderte den Eidbrecher auf den ehemaligen Heerführer den Frieden zu gönnen.

  • #5

    Florian (Freitag, 07 Februar 2025 11:38)

    (Zitat Galladan) 'Ich hatte nicht damit gerechnet, dass die neu eingeführten Protagonisten alle es lebend in den Epilog schaffen.'
    >>> Gut, was? Metzel-Flo hat sich am Riemen gerissen. Ich bin ja nicht der G. R. R. Martin. ;-)

    (Zitat Galladan) 'Klar, Leif ist von meiner Seite aus der sympathischste Charakter und gerade sein Überleben hing am seidenen Faden. Das der Eiskönig ihn gerettet hat ist schon ziemlich erstaunlich, nicht unmöglich, zerrt aber etwas als alte Rollenspielerin an mir. Als Spieler würde ich den DM jetzt mit offenem Mund und Kuhblick ansehen.'
    >>> Schade, dass ich den 'Kuhblick' nicht live sehen kann. ;-D
    Super-Molovin will den heldenhaften jungen Echsenreiter, der gegen die Hydra mit dran gezogen hat, halt nicht sterben lassen. Die Macht für diesen Rettungsflug auf Klein-Askja hat er meiner Vorstellung nach locker.

    (Zitat Galladan) 'Der Rest der Truppe ist jetzt im Leben ebenfalls angekommen und der Eiskönig fristet ein undankbares , ja was? Leben würde ich das jetzt nicht nennen. Hätte er Gefühle, es wäre sehr zermürbend. Ich würde das Heldenbestrafung nennen.'
    >>> ALLEN Stammlesern (die 'Der weiße Kristall' kennen) stößt Molovins Schicksal hier ein wenig sauer auf. Da bist du in guter Gesellschaft. Es freut mich ja auch, dass Molovin im vorherigen Stoff als Protagonist & Identifikationsfigur offenbar einen guten Job gemacht hat. Ihn jetzt so zu isolieren und vereinsamen zu lassen, hat etwas (gewollt) Tragisches, keine Frage. Ihn so zu zeichnen, kam mir persönlich glaubwürdiger vor, nun, wo der weiße Kristall statt eines lebendigen Herzens in seiner Brust schlägt ... anstatt ihn beispielsweise munter schwofend an Skadis Seite in eine gesellige Zukunft unter zechenden Nordmännern zu entlassen.
    Dieser Schluss von 'Die Echsen des Nordens' ist ja aber auch bloß eine Momentaufnahme, was ihn betrifft. Sein veränderter Zustand ist ja noch ganz frisch, was sind schon anderthalb Jahre mit so einer Macht in der Brust? Vielleicht findet er ja im Zeitverlauf wieder mehr zu seinen Gefühlen zurück, jetzt, wo Spero ihm so ins Gewissen geredet hat? Und besucht Skadi dann künftig immer an Sonn-und Feiertagen, um mit ihr, nun ja, das Leben zu feiern? Geht mit Dagur einmal zünftig in die Sauna & lässt sich das Wildschwein auf Burg Borak schmecken ... Kann ich mir schon vorstellen.
    Aber 'Die Echsen des Nordens' schließe ich nun mal an dieser etwas tragischen Stelle crisp ab. Das Buch ist dick genug geworden, und ich habe halt auch eine Schwäche für bittersüße, bündige Enden. Bin schon beim Schreiben dieser vier Szenen für den Epilog kribbelig geworden. 4x Friede, wenn auch nicht unbedingt Freude, Eierkuchen ... jedenfalls kein echter Konflikt mehr in der Luft ... brrr... schlimm. Dann lieber auf zum nächsten, neuen Stoff. (hier Fanfarenstoß und eifriges Tastaturgeklapper imaginieren)

    (Zitat Galladan) 'Was mir nich ganz klar wurde ist, warum der Ordensmagier wusste, dass das dreiköpfige Wesen aus Blutrausch „hergestellt“ wurde? Er forderte den Eidbrecher auf den ehemaligen Heerführer den Frieden zu gönnen.'
    >>> Das ist so ein Einwand der beliebten Sorte 'kann man so sehen, muss man aber nicht'. Askeleons Hexer hat Blutrauschs Überreste in einer aufsehenerregenden Aktion aufwändig geborgen, vor aller Augen. Natürlich hat Spero davon Wind gekriegt. Kurz darauf taucht ein neues supermächtiges Monster in den Reihen des Feindes auf. Spero, Molovin & Rembert - die drei Zauberer/Seher/Schlaumis der Geschichte - schauen sich die neue massive Bedrohung natürlich genauer an. Das erzähle ich zwar nicht explizit, das stelle ich mir für meinen Teil aber so vor, gewissermaßen hinter den Kulissen. Die drei 'screenen' das neue Biest und ergründen dabei mit ihren besonderen Fähigkeiten, dass es sich um ihren alten Feind Blutrausch handelt, im neuen Hydra-Gewandt ...
    Jetzt, wo du's sagst, hätte man das vielleicht ein wenig mehr mit Buchstaben transparent machen können. Von daher kann ich den Einwand schon nachvollziehen. Am Ende steht in einem Buch halt nur, was da eben steht. Was ich dagegen der Deutung & Fantasie der LeserInnen überlasse, wird naturgemäß schnell Gegenstand von Spekulationen und Kontroversen ... die letztlich auch irgendwo Teil des Spaßes sind. :-)

  • #6

    Michaela (Montag, 10 Februar 2025 17:57)

    Ein Ende wie es besser nicht sein könnte.

    Leider verliert Leif seinen Vater, aber seine Zukunft ist als Drachenreiter gesichert und es gibt auch eine Dame die sein Herz erobert hat. Thora und Viggo finden wieder zusammen auch wenn anders als gedacht.

    Hat mir gut gefallen die Dilogie um die Echsen des Nordens, aber in vielen Bereichen sind beide Teile recht brutal und für mich echt min. aber 16 oder 18 Jahren zu lesen. Rezension folgt nach Erscheinen, eventuell wieder für das Taschenbuch wenn es früher kommt

  • #7

    Lesewunder (Donnerstag, 13 Februar 2025 17:44)

    Ich bin begeistert. Das Ende war in einigen Punkten überraschend. Ich hatte ein wenig gehofft, dass Thora sich für den Berserker entscheiden würde, den ich sehr sympathisch fand. Mit ein wenig Abstand konnte ich mich mit der Lösung anfreunden. es spricht auch für Thora, dass sie zu Viggo hält.
    Die Schlacht war wieder lebendig und anschaulich beschrieben.
    Und zu meiner Freude durfte Blutrausch den Magier vernichten. Diese Heldentat hat er sich in meinen Augen verdient. Besonders nachdem ich seine Erinnerungen teilen durfte.
    Berit hat eine tolle Entwicklung genommen. Manchmal muss man durchs Feuer gehen
    Leif ist mein Held. Er hat den entscheidenden Kampf gefochten, so wie vermutet und erhofft.
    Die letzten Betrachtungen mit dem Eiskönig fand ich sehr berührend.
    Nach all dem Schrecken finde ich aber das leise Ende passend.

  • #8

    Patrick (Freitag, 07 März 2025 10:53)


    Vergangenes Wochenende habe ich den Band abgeschlossen und komme nun endlich dazu, meine Eindrücke zum letzten Abschnitt niederzuschreiben.
    Das Finale war wieder gewohnt mitreißend. Besonders das Finale im Saal der Zitadelle mit dem Kampf gegen den Hexer war genial. Hier war mal wieder echtes Teamwork gefragt.
    Ich habe ebenfalls gedacht, dass nicht alle Hauptcharaktere durchkommen. Natürlich war der Schreck groß, als Leif gestürzt ist. Ehrlich gesagt, habe ich mir nach dem ersten Schrecken dann aber doch keine Sorgen um in gemacht, da ich mir sicher war, dass es für Ihn mehr oder weniger gut ausgeht. Weniger natürlich, weil bei dem Angriff auf die Hydra immerhin sein Vater starb, was mir für Leif leid tat. Viel mehr Gedanken habe ich mir eher um Berit gemacht. Zum Glück kamen aber alle drei durch, was mich freut.

    Auch Blutrausch konnte sich im Angesicht des Todes an seinem Peiniger, den Magier rächen. Im Nachgang betrachtet fand ich die Szene, in der sich Blutrausch an sein altes Leben erinnerte, doppelt gut. Einerseits gibt es gute Einblicke in das Wesen der Henkersgeister , andererseits hilft die Szene auch Vigos Schicksal und Transformation besser zu verstehen.

    Der Epilog war wieder ein schöner Ausklang. Am Ende finden alle ihr Ziel, wenngleich die Zukunft aufgrund der weiterhin bestehenden Bedrohung durch Askelon weiter besteht. Sehr schön fand ich den letzten Abschnitt, der wunderbar an den Epilog des Bandes "Der weiße Kristall" anknüpft und etwas mehr Licht ins Dunkel bringt. Es gibt wunderbar die Beweggründe Molovins wider. Seine Plan Skadi an Ihrem Lebensende zu sich zu holen und ihr durch den Kristall ewiges Leben zu geben, scheint er am Ende ja tatsächlich umgesetzt zu haben.

    Die "Echsen des Nordens" hat mir mal wieder viel Spannung und Spaß gebracht und ich bin schon gespannt, was als nächstes kommt. Rezension zu Band 2 folgt noch.